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ALDI Logistik-Center

Systemkonfiguration

Für den Aufbau eines Radon-Messnetzes für eine derartig große Lagerhalle erschien eine zunächst in Erwägung gezogene Installationsvariante mit kompletter Funkvernetzung zwischen einer Zentrale und den Radonmessstellen in Anbetracht der nicht vorhersehbaren Bestückung der Lagerhalle mit Gütern problematisch. Der Sichtkontakt zwischen Zentrale und Messstelle konnte dadurch nicht ständig gewährleistet werden.

Aus diesem Grund entschloss sich die SARAD GmbH für eine gemischte Variante aus Kabel und Funk. Die Lagerhalle wurde in drei Messfelder eingeteilt. Jedes Messfeld verfügt über eine eigene Zentrale, wobei diese über je eine analoge Signalleitung mit den einzelne Radonmessstellen verbunden wurden. Die Messfeld-Zentralen verfügen über eine Funkschnittstelle, über die sie mit dem PC-Host-System kommunizieren. Die Messfeldzentralen wurden so angeordnet, dass eine freie Sichtverbindung zum Host über die freibleibenden Transportwege gewährleistet ist. Die Montage erfolgt in der gleichen Weise wie für die Radonmonitore an den Säulen. Die Funkstrecken könnten alternativ auch durch eine RS485 Leitung ersetzt werden.

Die von SARAD gewählte Variante mit Messfeld-Zentralen bietet gegenüber einer direkten Verlinkung der Messstellen mit dem Host weitere Vorteile beim Betrieb des Messnetzes:

  • Durch die Auswahl der drei Messfelder kann jedem Messfeld und jeder Messtelle ein eindeutiger Name zugewiesen werden, wobei je ein Datenfile pro Messfeld generiert wird.
  • Die Messfeld-Zentralen selbst speichern die Messdaten auf einer SD-Card. Damit können die Daten mehrerer Jahrzehnte gespeichert werden. Ein maximaler Auslesezeitraum ist demzufolge nicht einzuhalten.
  • Zusätzlich stehen bis zu 6 Alarmausgänge zur Verfügung, die beliebigen Messtellen zugeordnet werden können.

Die gesamte Anlage wurde einer eingehenden Erprobung erfolgreich unterzogen und zur Zufriedenheit des Auftragsgebers übergeben.