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Lüftungssteuerung zur Einhaltung des gesetzlichen Referenzwertes

Eine effiziente und preiswerte Maßnahme zur Reduzierung der Radonkonzentration in Bestandsgebäuden ist die gezielte Lüftung von Räumen.

Dies kann zum einen in den betroffenen Arbeits- und Wohnräumen direkt oder aber in angrenzenden Räumen (z. B. darunter liegende Kellerräume) zur Verhinderung der Ausbreitung im Gebäude geschehen. Der Markt bietet dafür Wandlüfter-Systeme mit Wärmetauscher auf Raumebene oder zentrale Lüftungsanlagen.

Da die Radonkonzentration in Räumen nicht plötzlich ansteigt, sind die Anforderungen an die Ansprechzeit – und damit an die Sensitivität – des für die Steuerung verwendeten Radonmonitors eher moderat. Eine stündliche Aktualisierung des Messwertes ist bei geringer statistischer Unsicherheit des Messwertes völlig ausreichend.

Im einfachsten Fall reicht ein Schaltausgang zur Lüftungssteuerung. Für komplexere Systeme ist aber auch die Übertragung des gemessenen Konzentrationswertes von Interesse.

Die Geräte müssen wartungsfrei und einfach zu installieren sein. Bei der Installation in Wohnräumen sind geringe Abmessungen und ein gefälliges Gehäuse wünschenswert.

Für die Einhaltung der Raumluftqualität sind zusätzliche Sensoren für Temperatur und Luftfeuchte oder die CO2-Konzentration von Vorteil.

Alle genannten Eigenschaften werden vom Radon Scout Professional bzw. dem Smart Radon Sensor erfüllt. Beide Geräte besitzen die gleiche Sensorik, unterscheiden sich jedoch in der Schnittstelle zum Anwender. Der Radon Scout Professional besitzt ein Display zur Anzeige aller Parameter, während der Smart Radon Sensor, zusätzlich zum in beiden Geräten vorhandenen Schaltausgang, über eine RS-485-MODBUS-RTU-Schnittstelle verfügt. Dieser Standard wird in allen gängigen Systemen zur Gebäudeautomatisierung verwendet. Optional ist der Smart Radon Sensor mit einer Funkschnittstelle erhältlich.