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Radon-Bodenluftsensor :: Messsonde für Radon im Erdreich

Die Radon-Bodengas-Sonde wurde speziell für geophysikalische Anwendungen entwickelt. Das kompakte und äußerst robuste Edelstahlgehäuse ermöglicht den Einsatz in Bohrlöchern ab einem Durchmesser von 80 mm. Ein spezieller Schutz des Detektors und der elektronischen Baugruppen sichern eine lange Betriebsdauer auch unter extremen Einsatzbedingungen, wie sie bei Tiefengasmessungen in vulkanisch bzw. seismisch aktiven Gebieten – mit z. B. H2S-Ausdünstungen – zu erwarten sind. Eine kurze Ansprechzeit bei schnellen Konzentrationsänderungen wird durch eine großflächige Silikon-Diffusionsmembran erreicht. Es wird eine Wasserdichtheit bis zu einem Meter Eintauchtiefe garantiert. Neben der Radonmesskammer wurden auch Sensoren für Feuchtigkeit und Temperatur in die Sonde integriert.

Die Radon-Bodengas-Sonde wird über ein bis zu 10 Meter langes Kabel an den analogen Radonsensor angeschlossen. Dieser berechnet die aktuellen Radonkonzentrationen und stellt sie als analoges Ausgangssignal zur Verfügung. Neben den Analogausgängen verfügt der analoge Radonsensor über einen Schaltausgang, der entweder als Alarmschalter oder als energieselektiver Messimpulsausgang programmiert werden kann.

Eine RS232-Schnittstelle ermöglicht die Programmierung des Radonsensors sowie den direkten Zugriff auf die aktuellen Messdaten. Das Datenprotokoll wird vom Hersteller für eigene Kommunikationslösungen zur Verfügung gestellt. Für den „stand-alone"-Einsatz wurde ein nichtflüchtiger Datenspeicher implementiert. Nach einem Ausfall der Stromversorgung startet der analoge Radonsensor die Messung automatisch neu.

Hervorzuheben ist der geringe Stromverbrauch des Radon-Bodenluft-Messsystems als eine Grundvoraussetzung für den Einsatz in Gebieten ohne ausgebaute Infrastruktur.

Das Radon-Bodenluft-Messsystem wird mit der aktuellen Version der Radon Vision Software ausgeliefert.

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